In Gerits Vision vom Pool werden Einlaufarmaturen, Gitter, Komponenten am Beckenrand und Zubehör zu einem integralen Bestandteil der architektonischen Formensprache, die so gestaltet ist, dass sie mit Oberflächen, Wasserfarben sowie den umgebenden Flächen und Materialien in einen Dialog tritt.
Diese ästhetische Entwicklung stößt jedoch auf eine anspruchsvolle technische Realität. Die Umgebung eines Pools gehört zu den aggressivsten überhaupt: Chemisch behandeltes Wasser, UV-Strahlung, ständige Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und Witterungseinflüsse stellen jedes Kunststoffmaterial auf eine harte Probe. Wenn die Materialwahl zu wünschen übrig lässt, ist das Ergebnis leicht vorhersehbar: Verfärbungen, Vergilbung, stumpfe Oberflächen und ein Verlust an optischer Einheitlichkeit.
Um diese strukturelle Einschränkung der Branche zu überwinden, hat Gerit eine radikale Veränderung eingeführt: den Einsatz von Hochleistungs-ASA für alle sichtbaren Teile seines Zubehörs, wodurch das traditionell verwendete ABS ersetzt wird.
Warum ABS nicht mehr ausreicht
Jahrelang galt ABS dank seiner guten mechanischen Eigenschaften und seiner einfachen Verarbeitbarkeit als Branchenmaßstab. Bei längerer Einwirkung von Sonnenlicht, chemischen Substanzen und den für Schwimmbäder typischen Umgebungsbedingungen zeigt es jedoch deutliche ästhetische Einschränkungen:
- eine Neigung zum Vergilben oder Ausbleichen
- Verlust des Oberflächenglanzes
- uneinheitliche optische Alterung von einem Bauteil zum anderen
In einem Designkontext, in dem der Fokus zunehmend auf Details liegt, sind solche Abweichungen nicht mehr akzeptabel. Ein Zubehörteil, das zwar technisch einwandfrei funktioniert, optisch jedoch zu wünschen übrig lässt, beeinträchtigt die wahrgenommene Qualität des gesamten Schwimmbads.
ASA: Ästhetische Beständigkeit in einer aggressiven Umgebung
ASA (Acrylnitril-Styrol-Acrylat) ist ein thermoplastisches Polymer, das speziell für Außenanwendungen und raue Umgebungsbedingungen entwickelt wurde. Es behält viele der strukturellen Eigenschaften von ABS bei und stellt gleichzeitig einen entscheidenden Fortschritt in Bezug auf Witterungsbeständigkeit und optische Beständigkeit dar.
ASA ist von Natur aus beständig gegen durch UV-Strahlung verursachte Zersetzung. Die Farben bleiben über lange Zeit unverändert – ohne Vergilbung oder Ausbleichen, selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung. Das bedeutet, dass die Zubehörteile über Jahre hinweg farblich dem ursprünglichen Design entsprechen.
Chlor, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, ständige Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse beeinträchtigen die Oberfläche von ASA weitaus weniger als die von ABS. Das Material behält seine Form, Dichte und Oberflächenqualität bei, wodurch sowohl optischer als auch struktureller Verschleiß reduziert wird.
Der Unterschied ist nicht nur technischer Natur: ASA sorgt im Laufe der Zeit für eine stabilere, gleichmäßigere Oberfläche und bringt die Linien und Farben jedes Zubehörteils besser zur Geltung, ohne dass zusätzliche Schutzbehandlungen erforderlich sind. Das Erscheinungsbild bleibt klar, scharf definiert und dem ursprünglichen Design treu.
Dank seiner inhärenten Stabilität ermöglicht ASA eine homogenere Oberflächenwiedergabe. Die Oberflächen sind gleichmäßiger und weisen eine hervorragende optische Qualität auf, die auch nach jahrelanger Witterungseinwirkung erhalten bleibt.
Kein technisches Detail, sondern eine neue Vision vom Schwimmbad
Die Umstellung auf ASA ist mehr als nur ein einfacher Materialwechsel. Es ist ein klares Statement von Gerit dazu, wohin sich der Markt entwickelt: Das Schwimmbad wird zunehmend zu einem architektonischen Element und ist nicht mehr nur eine technische Anlage. Jede sichtbare Komponente muss ästhetischen Ansprüchen genügen, die denen der umgebenden Oberflächen in nichts nachstehen.
Zubehörteile, die ihre Farbe, Unversehrtheit und Oberflächenqualität über die Zeit hinweg beibehalten, tragen dazu bei, den Wert des gesamten Projekts zu erhalten. Die optische Einheitlichkeit wird nicht durch die vorzeitige Alterung von Kunststoffmaterialien beeinträchtigt, und die wahrgenommene Qualität bleibt auch nach Jahren auf hohem Niveau.
Forschung, Tests und kontinuierliche Verbesserung
Die Einführung von ASA ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der auf Tests, Überprüfungen und Vergleichsversuchen unter realen und simulierten Bedingungen basiert. Das Ziel bestand nicht lediglich darin, eine einzelne Eigenschaft zu verbessern, sondern ein Gleichgewicht zu finden zwischen:
- langfristiger ästhetischer Leistungsfähigkeit
- Beständigkeit in der Schwimmbadumgebung
- konstruktiver Zuverlässigkeit
- wahrgenommener Qualität des Endprodukts
Die endgültige Entscheidung spiegelt einen langfristigen Ansatz wider: weniger kosmetischer Wartungsaufwand, größere Designkonsistenz und höhere Qualitätsstandards.
Die Vision von Gerit
Für Gerit beschränkt sich Qualität nicht nur auf die verborgenen Funktionen der Poolanlage, sondern betrifft auch das, was täglich sichtbar bleibt. Die Verwendung von ASA für die sichtbaren Teile des Zubehörs unterstreicht eine klare Ausrichtung: die kompromisslose Verbindung von technischer Leistungsfähigkeit und ästhetischem Wert.
Zubehörteile, die über lange Zeit stabil, einheitlich und in gutem Zustand bleiben, tragen dazu bei, Schwimmbäder zu schaffen, die länger halten, dem ursprünglichen Design treu bleiben und den Erwartungen von Planern, Fachleuten und Endnutzern besser gerecht werden.
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